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  • freudholdriesenhar

Lieber Fellatio als Flagellatio?

Blog 93


Ein exemplarisches Beispiel für Fellatio ist Pamela Anderson, die 1967 im kanadischen Ladysmith geborene Schauspielerin. (Wiki: Die Kleinstadt ist international hauptsächlich als Geburtsort von Pamela Anderson bekannt.) Als das Sexsymbol des ersterbenden 20. Jahrhunderts war sie jahrelang die meist-mausgeklickte Frau im Netz. „My breasts have had a brilliant career“, sagt sie von sich, „I've just tagged along for the ride. Meine Brüste hatten eine fabelhafte Karriere, ich bin einfach immer nur mitgetrottet.“

In einer Szene sieht man sie, wie sie ihrem Lover Tommy Lee, mit seinem aus der Hose ragenden Ständer hinter dem Steuer eines Wagens, während der Fahrt einen bläst. Es ist ein schwarzhaariger, bemerkenswert hübscher Kerl mit Ohrringerl und Nasensticker, – also nicht ganz unverständlich, warum Pamela ihn geehelicht hat. Nicht minder hübsch ist sein langer kapitaler Ständer, was gleichfalls ein Kriterium ihrer Wahl gewesen sein mag. Jedenfalls scheint sie keineswegs abgeneigt, ihn ab und an auf diese Art abzuschmecken. Der Kitzel soll offenbar darin liegen, dass die Aktion während einer echten Fahrt auf offener Landstraße in der Nähe von L.A. stattfindet. Neckisch zieht sie oben etwas ihr blaues Kleid auseinander, so dass eine ihrer berühmten, vielgerühmten Titten zur Erscheinung kommt.

Noch ein anderes Video kursiert im Netz, das das blonde Gift beim Sex zeigt, '98, diesmal mit Brett Michaels, wieder ein Rockstar. Der Streifen ist anfangs von so schlechter Qualität, dass kaum was damit anzufangen ist. Offenbar ist Pamela, andernfalls sie wohl mehr medialen Ehrgeiz hätte, von ihrer Berufung zum Pornostar doch nicht allzu sehr überzeugt. Besonders ein blendend weißer Fleck in der unteren Mitte des Bildes, möglicherweise vom Fernseher im Hintergrund rührend, verstellt den Blick auf schärfere Details. Beide sitzen nackt auf ihrem Lotterbett, Brett mit einem schwarzen Hut auf dem Kopf. Vielleicht ist das seine Masche, dass er nicht mal beim Sex auf seinen Hut verzichtet. Er sitzt, Pamela hinter seinem Rücken, mit gespreizten Beinen der Kamera zugewandt am Bettrand; doch ist der weiße Fleck genau in seinem Schritt. Erst etwas aus der Bildmitte, rückt auch sein noch relativ entspanntes Gemächt ins Bild. Da kommt auch schon Pamelas Hand mit den künstlich aufgeklebten Fingernägeln hinter seinem Rücken hervor, um seine Männlichkeit aufzupeppen …

Bald darauf erscheint sie selbst von der Seite kniend mit ihrem vom Bildschirm weltweit her bekannten blonden lang herabfallenden Haar und den prallen Brüsten. Sie nimmt seinen Steifen in den Mund und praktiziert hingebungsvoll Fellatio, während Brett oberhalb der Taille nur noch als schwarze Kontur mit Hut sichtbar ist. Dabei streicht sie sich immer wieder ihr langes Haar aus dem Gesicht, damit es ihr zwischen Zunge und Glans nicht in die Quere kommt. Auch wird das zentrale Ereignis immer wieder von dem weißen Fleck verflimmert. Immerhin soviel doch ist zu erkennen, dass Pamela eine ausgesprochen routinierte Blowjobberin ist. Hingebungsvoll ergeht sie sich an seinem Stück, führt es sich mit der Eichel schmeichelnd über die Lippen, leckt sie ab. Kommt hinterm blonden Schleiervorhang ihres Haars ihr Gesicht zum Vorschein, blickt sie direkt in die Kamera. Brett gibt ihr mit schiebenden Bewegungen aus den Hüften heraus Nachschub … –

Die nächste Einstellung bringt wieder Cocksucking auf beachtlichem Niveau. Pamela kniet auf dem Bett mit weit über den Rücken fallendem Blondhaar, vor ihr ist breitbeinig Brett mit seinem Steifen aufgepflanzt. Jetzt hängen ihre künstlich vergrößerten Brüste in freiem Fall so herab wie die Zitzen der römischen Wölfin. Vermutlich hat sich an den Stellungen und Gesten dabei seit der Vorzeit nicht allzu viel geändert. Danach ist auch der weiße Fleck verschwunden. Brett sitzt auf dem Bett, sie lutscht sein Brett, im Hintergrund bellt ein Hund. Auch sieht man seine nicht unhübsche Visage …

Als sie ihn so weit hat, gibt ihr sein Griff – sichtbar wird seine Tätowierung am rechten Oberarm – in ihrer Kniekehle zu erkennen, dass sie sich auf ihn setzen soll. Sie hockt behutsam en face auf ihn auf, wodurch sie der Kamera den Rücken zuwendet. Ihre prächtigen, von der Glotze rund um den Globus bekannten Hinterbacken sind jetzt mal ganz unbedeckt vom Bikini zu bestaunen, und wie sie sich mit einer Hand von unten Bretts Steifen einfädelt. Als sie ihn zur Gänze intus hat, beginnt sie mit Vor- und Rückwärtsbewegungen aus dem Becken heraus auf ihm zu rucken. Auch hieran wird ihre routinierte Geübtheit erkennbar ... –

Danach wieder eine Szene in antiquiertem Schwarzweiß mit Blowjob, begleitet von Bretts Hüftstößen und röchelnden Geräuschen. Wieder setzt sie sich, mit dem Rücken zur Kamera, a fronte auf ihn und lässt sich seinen kapitalen Ständer einführen. Mit der Hand im Rücken hilft sie sorgfältig nach, bis es klappt. Wieder ruckt sie schiebend vor und zurück, ihre Hinterbacken und Muschelränder so zusammenkneifend, dass sie gleichsam mahlend und saugend auf ihm reitet. Als sie es über den weißen Bildschirmfleck hinweg schaffen, sieht man, wie sie ihn gleichsam mit der Muschi melkt. Auch gibt es jetzt etwas schweratmendes orgiastisches Gestöhn zu hören. Dabei ist sie vor allem durch ihre dezente Zurückhaltung überzeugend. Pamela hat es nicht nötig, um einer potenziellen Zuhörerschaft willen übertrieben zu stöhnen. Wenn immer sein Ding herauszuflutschen droht, schiebt sie es sich eigenhändig wieder rein. Alsdann werden die Bewegungen schneller und leidenschaftlicher. Sie wechseln die Stellung. Sie wirft sich mit gespreizten Beinen mit dem Rücken aufs Bett, er dringt, nach kurz erneutem Cocksucking, in Missionarsstellung in sie ein.

Einmal zieht sie ihr rechtes Knie mit dem Schenkel so weit an, dass man beider verkeilte Genitalien sieht. Ist das der Moment, wo die globalen Voyeure es nicht mehr halten können und sich in effigie in Pamelas kanadisch begnadeten Schoß ergießen?

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